20. Februar 2018

Fünf Dinge, die ich ENDLICH nicht mehr kaufe #3 | Minimalismus


Drei Videos habe ich mittlerweile rund um das Thema "Dinge, die ich nicht mehr kaufe" gedreht. Das dritte und neueste Video handelt von fünf Dingen, die ich jahrelang gekauft habe, obwohl es eigentlich überhaupt keinen Sinn gemacht hat. Im Rückblick kann ich nur den Kopf schütteln und über mich selbst lachen. Es ist teilweise schon absurd zu sehen, wie unbewusst und absolut unpassend ich jahrelang eingekauft habe. Und tragischerweise sind die fünf erwähnten Dinge nicht die einzigen, die ich jahrelang gekauft habe, obwohl sie für mich und mein Leben überhaupt keinen Sinn gemacht haben. Da gibt es noch mindestens fünf weitere. 

Generell mag ich diese Art von Videos sehr gerne, denn sie dokumentieren wie sich Konsumgewohnheiten verändern können, dass es möglich ist Stück für Stück bewusster einzukaufen. Dass man sein Leben verändern kann. Daher drehe ich diese Beiträge nicht nur selbst gerne, sondern schaue sie auch bei anderen immer wieder mit Interesse und Freude. 

Mein aktuelles "Dinge, die ich nicht mehr kaufe"-Video könnt ihr hier auf meinem Youtube-Kanal grün grün finden oder weiter unten im Post (Teil 1 + Teil 2).

Das im Video erwähnte T-Shirt kommt von der Marke ThokkThokk, ihr könnt es in verschiedenen Ausführungen hier finden (kein Partnerlink, mein T-Shirt habe ich mir selbst gekauft).

Viel Spaß mit dem Video.



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19. Februar 2018

Minimalismus und der Tod | Swedish Death Cleaning oder auch Frau Magnussons Kunst, die letzten Dinge des Lebens zu ordnen


Swedish Death Cleaning - Was ist das eigentlich?

Seit einigen Monaten begegnet man online dem Prinzip des "Swedish Death Cleaning", das dazu gehörige Buch von Margareta Magnusson wird im März 2018 auf Deutsch erscheinen - "Frau Magnussons Kunst, die letzten Dinge des Lebens zu ordnen" im Fischer Verlag - und auch mich beschäftigen die Gedanken, die hinter dieser Idee stehen. 

Es geht darum das Leben noch zu Lebzeiten so zu entrümpeln, zu vereinfachen und zu entspannen, dass man die letzten Jahrzehnte seines Lebens voll und ganz auskosten kann. Es geht darum sich auf das zu konzentrieren, was wesentlich ist. Aber auch darum klar zu kommunizieren was nach dem Tod geschehen soll, es geht darum den Verwandten etwas von der Last abzunehmen, die der Tod eines lieben Menschens oft mit sich bringt. Und das ganze kombiniert mit mehr Lust am Leben durch weniger unnötigen Kram in demselbigen. 

Am Ende kommt alles in einen großen Container

Die Ideen sind für sich nicht neu, in der Kombination mit der Beschäftigung mit dem eigenen Tod aber schon. Ich muss in Bezug auf diese Gedanken immer an die Wohnung meiner Großmutter denken. Sie ist vor einigen Jahren gestorben und beim Auflösen der Wohnung stellten ihre Kinder fest, dass sie über die letzten Jahre hinweg massenhaft Zeug angesammelt hatte. Der Kleiderschrank war voll mit noch verpackter Kleidung, getragen hat sie aber immer die gleichen vier, abgetragenen Kleider. Ein großer Container an Müll kam zusammen, damit hatte keiner gerechnet. Wichtige Unterlagen und teils Geld lagen zwischen Zeitungen verteilt und so weiter. 

Mich hat und macht es immer noch betroffen, dass meine Großmutter sich mit so vielen Sachen umgeben hat, zu denen sie keine aktive Beziehung hatte. So viele Dinge und so wenig wurde mit Freude genutzt. Besitzt man zu viele tote Gegenstände, die keine Freude oder Nutzen bringen, dann werden sie schnell zur Last. Für den Betroffenen selbst und später auch für die Angehörigen. 

So will ich nicht leben!

Mir wurde dadurch klar, dass ich so nicht leben und enden will. Alles was ich besitze, soll genutzt oder geschätzt werden. Ich will zu allem eine lebendige Beziehung haben, egal ob Pullover, Teeschale oder Buch. Und was nicht genutzt wird oder mir keine Freude bereitet, muss gehen. 

Ich will eine Wohnung zurücklassen, in der Ordnung herrscht, in der man eine gewissen Klarheit spüren kann. Ich werde außerdem vor meinem Tod regeln, was zu regeln geht. Der Wunsch zur Organspende ist meiner Familie bereits bekannt, für alles andere habe ich hoffentlich noch einige Jahrzehnte Zeit. 

Ich will meine Zeit im Leben nicht damit verschwenden, dass ich gedankenlos einen Konsumartikel nach dem nächsten kaufe, will meine Zimmer nicht mit immer mehr Kram vollstellen.

Weniger Konsum, mehr Leben. 
Weniger Ballast, mehr Freiheit. 
Weniger Chaos, mehr Klarheit, 

daran muss ich denken, wenn ich "Swedish Death Cleaning" höre. Was das Buch wirklich kann, werde ich irgendwann mal testen. Hoffentlich kommt es bald in die Onleihe, damit ich es mir ausleihen und lesen kann. 

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18. Februar 2018

Frustkäufe vermeiden | Minimalismus Tipps | weniger / nichts kaufen


Vor kurzem hatte ich drei richtig anstrengende und miese Tage. Mittwoch bis einschließlich Freitag ging alles schief, was schief gehen konnte. Selbst kleine Sachen entwickelten sich zu komplizierten Problemen. Freitag Abend war ich nah daran einen oder mehrere Frustkäufe zu tätigen. Wie ich das gerade noch so verhindern konnte, seht ihr hier im Video auf meinem Youtube-Kanal oder direkt folgend im Post. 

Gegen Frustkäufe anzukämpfen kann ganz schön anstrengend sein, aber es lohnt sich den Kampf anzunehmen und standhaft zu bleiben. Viel Spaß mit dem Video. 



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17. Februar 2018

Einen Monat nichts kaufen | Mein Fazit + hat es sich gelohnt? | Minimalismus im Alltag


Ich bin euch noch die Auflösung zu meinem Versuch im Januar nichts außer der Reihe zu kaufen schuldig. Und da der Blog in der Aktualität mal wieder etwas dem Kanal hinterherhinkt, verweise ich euch auf das Video zum Selbstversuch, dass ich bereits Anfang des Monats hochgeladen habe. 

Ich kann euch aber schon mal verraten, dass mir das Projekt sehr viel gebracht hat und ich es in leicht abgewandelter, verschärfter Form in ein paar Monaten noch einmal angehen möchte. Und dass die Konsumpause auch mehr als zwei Wochen nach dem Ende in meinen Gedanken immer noch sehr präsent ist und so einiges in mir bewegt. 

Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich solch zeitlich begrenzte Konsumpausen auf jeden Fall weiterempfehlen, sie können eine heilsame Erfahrung sein. 

Das Video zu meinem Fazit findet ihr hier auf meinem Youtube-Kanal oder gleich folgend im Post.



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Naturkosmetik | Zwei neue Deos ohne Natron | Die Testphase hat begonnen! | Soapwalla + Biork + Myrto naturalcosmetics


Zwei Deos ohne Natron im Test

Wie ihr sehen könnt bin ich aktuell am Testen von zwei Deos ohne Natron. Neben den Roll-Ons von Myrto naturalcosmetics, die immer noch sehr gut für mich funktionieren und von denen ich vor kurzem zwei nachgekauft habe, wollte ich mal schauen, was der Markt sonst noch so hergibt. 

Juckreiz und Rötungen dank Natron?

Einen aktuellen Anlass dazu gibt es übrigens auch. Ich hatte für ein paar Wochen am Stück ausschließlich Deos mit Natron benutzt und dann auf einmal Probleme mit Ausschlag und Juckreiz in der Achselregion bekommen. Damit hatte ich in der Vergangenheit nie Probleme, so lange am Stück habe ich ausschließlich Deos mit Natron aber auch noch nie benutzt, in der Vergangenheit habe ich zwischen drinnen immer mal wieder zu den Deos von Myrto gegriffen. Mit diesem Wechsel von Natron zu frei von Natron kommt meine Haut hervorragend zurecht, nur Natron lehnt sie aber anscheinend ab, wieder was gelernt.


Kristall Deo Stick von Biork (Testprodukt vom Hersteller zugeschickt bekommen)

Den Kristall Deo Stick von Biork habe ich vor kurzem vom Hersteller zugeschickt bekommen. Ich hatte von der Marke zuvor noch nicht gehört und hatte bisher auch noch keine Erfahrung mit Deos in dieser Form. Da sich das Produkt mitsamt Hülle aus Kork aber interessant angehört hat, habe ich das Testprodukt angenommen. Der Hersteller hat sich darauf eingelassen, dass meine Meinung nicht zwangsläufig positiv ausfallen muss, davor schrecken manch andere zurück.

Potassium Alaun - was ist das?

Das Deo hat als alleinigen Inhaltsstoff Potassium Alaun, dies ist eine Aluminiumverbindung, allerdings eine andere als in konventionellen Deos benutzt wird (in konventionellen kommt Aluminiumchlorid zum Einsatz). Ob das einen Unterschied macht und das Alaun komplett unbedenklich ist, darüber scheiden sich die Geister.

Ich wusste vor dem Testen, wofür der Inhaltsstoff steht und habe mich in diesem Fall dazu entschlossen es mal auszuprobieren. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Bitte recherchiert also selbst ein bisschen und schaut vor allem auf Beiträge mit Quellenangaben, damit ihr Behauptungen auch nachlesen könnt.



Benutzung + Wirkung 

Vor der Benutzung wird der Stick angefeuchtet, er ist geruchlos, was mich über den Tag verteilt immer wieder irritiert, ich habe mich anscheinend doch schon ziemlich an Produkte mit Duft gewöhnt. Nach dem Auftrag wird der Stick wieder abgespült und ich lasse ihn dann zum Trocknen offen stehen. 

Die Hülle aus Kork ist eine spannende Sache, eine kleine Ecke ist bei mir mittlerweile abgebrochen, das beeinträchtigt die Funktion aber nicht.

Die Wirkung ist an ruhigeren Tagen sehr gut, der Stick hat mich trocken gehalten, Schweißgeruch ist nicht entstanden. Wie es an stressigen Tagen und beim Sport aussieht, muss ich noch testen. Ich werde natürlich berichten, wie meine weiteren Erfahrungen aussehen. 

Deocreme für empfindliche Haut von Soapwalla

Über amazingy gekauft habe ich eine Vollgröße plus Probe der beiden neuen Deocremesorten von Soapwalla (Sensitive Skin Deodorant Cream - Lavender Mint in Vollgröße + Sensitive Skin Deodorant Cream. - Citrus als Probe, die Produkte findet ihr hier auf amazingy). Die Deos kommen ohne Natron aus, es wird stattdessen auf Inhaltsstoffe wie Aktivkohle, ätherische Öle, Magnesium hydroxide und Sumpf-Bärlapp gesetzt. Nicht alle der verwendeten ätherischen Öle sind übrigens bio, bei einem Preis von knapp 19 Euro, hätte ich das schon erwartet. 

Der Geruch der Sorte mit Lavendel und Minze ist angenehm und passt für mich gut, wer den Geruch von Teebaum nicht mag, könnte hier aber Probleme bekommen. Die Variante Citrus riecht angenehm frisch, beide Sorten empfinde ich als unaufdringlich. 


Überrascht hat mich die dunkle Farbe der Deocreme, aber keine Angst, einmal auf der Haut aufgetragen, sieht man das nicht mehr. Die Deocreme ist sehr cremig und lässt sich dadurch problemlos auf der Haut auftragen, auch das Abwaschen von den Händen geht leicht. Teils sind etwas festere, kleine Bestandteile in der Creme (wie Minikristalle), die sich nicht so gut verteilen lassen, die einmal aufgetragen aber auch nicht stören. Ich nehme tendenziell ein bisschen mehr von der Deocreme als von anderen, warum kann ich gar nicht sagen. Ich muss an diesem Punkt in den nächsten Tagen noch etwas experimentieren. 

An ruhigen Tagen und für Wenigschwitzer reicht die Wirkung meiner Meinung nach auf jeden Fall  aus, komme ich so richtig in Bewegung oder habe Stress, muss ich am Nachmittag noch mal etwas Produkt nachlegen. 

In den nächsten Wochen werde ich testen, wie es beim Sport aussieht und auch, ob die Deocreme für Flecken auf Oberteilen sorgt, vor dunklen müsst ihr keine Angst haben, eher vor hellen auf dunkler Kleidung. 



Vergleich zu den Deos von Myrto naturalcosmetics

In den nächsten Wochen werde ich die beiden Deos fleißig testen und berichten, was sich noch ergeben hat. Momentan würde ich sie beide von der Leistung, den Inhaltsstoffen und dem Gesamtpaket hinter den Deo Roll-Ons ohne Natron von Myrto naturalcosmetics einordnen. Denn die Produkte von Myrto (vor allem die Varianten mit etwas Alkohol) sind nach wie vor die besten Deos ohne Natron, die ich bisher benutzt habe. Irgendwann muss ich von Myrto auch mal die unbeduftete Deovariante Blue Sensitive Argan ausprobieren. Hier will ich testen, wie sie sich im Vergleich zu den anderen schlägt. Die Deos mit Alkohol von Myrto sind im Auftrag übrigens sehr mild, ich kann sie sogar nach dem Rasieren verwenden. 
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12. Februar 2018

Besser schlafen dank Minimalismus im Schlafzimmer | Update


Im August 2016 habe ich einen Beitrag zu meinen Tipps & Tricks rund um einen besseren Schlaf geschrieben - "Besser + gut schlafen dank Minimalismus | Meine Tipps & Tricks". Aus aktuellem Anlass habe ich diesen überarbeitet, neue Tipps hinzugefügt und einen entfernt, den ich nicht mehr für wichtig erachte.

Nach wie vor arbeite ich daran meine Schlafroutine zu perfektionieren und bin schon weit gekommen. Befolge ich die Tipps so wie im Post beschrieben, schlafe ich jede Nacht gut, tief und lange. 

Ich bin immer wieder erstaunt darüber, dass die Veränderungen, die mir am meisten geholfen haben, so gar nichts mit neuen Produkten zu tun haben (auch wenn ich noch zwei große Anschaffungen plane). Vielmehr war und ist es oft wichtig weniger von bestimmten Dingen zu konsumieren und störende Gewohnheiten zu identifizieren um sie anschließend abzulegen (abzuändern). Das trifft auf so gut wie alle Bereiche meines Lebens zu. 

Ich bin außerdem endlich mal dazugekommen die Gedanken des Posts in einem Video zu verarbeiten, dieses könnt ihr hier direkt auf meinem Youtube-Kanal grün grün sehen oder folgend im Post.

Schlaft gut. :)

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10. Februar 2018

Wie viel ist zu viel? | Minimalismus + weniger kaufen


Wie viel ist zu viel?

Als ich an meinem Beitrag "Naturkosmetik Januar 2018 | Viele aufgebrauchte Produkte + aktuelle Favoriten" gearbeitet habe, war ich von der Menge an geleerten Produkte etwas überrascht und fast schon erschlagen. Es war Zufall, dass gerade im Janaur so viele Produkte zusammengekommen sind, und die Produkte sind über viele Monate hinweg leer geworden. Trotzdem hat es mich innehalten lassen, hat mich überlegen lassen, ob ich nicht doch noch zu viel besitze. Ich habe mich gefragt "Wie viel ist zu viel?". Mussten es wirklich gleich drei neue Deos in verschiedenen Varianten sein und warum denke ich ernsthaft darüber nach mehr als eine Shampoosorte zu kaufen?

Warum habe ich das gekauft?

In den letzten Jahren habe ich viele Produkte aussortiert, habe gelernt weniger zu kaufen und doch habe ich aktuell das Gefühl noch längst nicht am Ende meines Wegs angelangt zu sein. Mich auf nur eine Variante eines Produkts festzulegen fällt mir teils immer noch schwer. An sich ist es ja keine große Sache mehr als eine Variante eines Deos zu besitzen, aber rückblickend muss ich sagen, dass ich an den Einkauf zu gedankenlos und zu unbewusst herangegangen bin. Und dass ich vielleicht noch einen Tick zu anhängig von dem bin, was ich besitze. 

Ich werde in den nächsten Wochen daher in so gut wie allen Bereichen meines Lebens noch einmal die Frage

"Wie viel ist zu viel?"

stellen und mich erneut kritisch mit meinem Konsumverhalten auseinandersetzen. Ich bin sicher, dass ich in diesen Gesprächen mit mit mit selbst viel lernen werde. 

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